Unsere Produkte sind einfach geil!

40 Läden in 14 Jahren

Alexandra Bisaz und Nicole Reolon-Mächler eröffneten 1998 den ersten Lolipop Laden in Davos, der jedoch ein riesiger Flopp war. Die Frauen hatten keine finanziellen Reserven, konnten kaum die Miete bezahlen und waren mit sämtlichen Rechnungen im Rückstand. "Die Swisscom stellte uns immer mal wieder das Telefon ab" erinnert sich Bisaz mit Galgenhumor.

Es mussten Prioritäten gesetzt werden: Gummibärchen oder Telefon. Reolon-Mächler und Bisaz entschieden, das Projekt Davos aufzugeben und die Idee "Lolipop 1st Candy Shop" in Zürich umzusetzen. Mit viel Glück und Hartnäckigkeit fanden Sie einen leerstehenden Lagerraum für eine beschränkte Zeit. Dieser wurde mit familiärer Unterstützung kurzerhand in einen Laden umfunktioniert. Dieser wurde selber gestrichen, der Boden selber verlegt und selbst die Regale wurden zu Hause im Wohnzimmer zusammengebaut. Ein Esstisch wurde zum Kassenkorpus und eine alte Kasse aus der Brockenstube ratterte und knatterte vor sich hin, immer knapp davor, den Geist aufzugeben.

So wurde der erste Laden im Zürcher Niederdorf eröffnet. Trotz den ziemlich holprigen Anfangsjahren entwickelte sich Lolipop 1st Candy Shop mehr und mehr in eine Erfolgsgeschichte. "Wir chrampften von morgens um 6 bis um 23 Uhr und das 7 Tage die Woche, das war hart" sagt Nicole Reolon.

Lolipop heute

An Lolipop klebt reines Herzblut und viel Leidenschaft. Alexandra Bisaz führt die Firma seit 2009 ohne Nicole Reolon-Mächler, die sich aus familiären Gründen aus dem Lolipop Geschäft zurückgezogen hat. Immer noch macht es viel Spass, neue Candies zu entdecken sowie Produkte zu finden, die man schon seit längerem gesucht hat. Riesige Freude hat Alexandra Bisaz, wenn ein neues, selbst erfundenes Produkt zum Erfolg wird.

Der Kundenkontakt ist für die Candy Queen immer noch sehr wichtig. "Nur so können wir fühlen, in welche Richtung der Trend geht oder was speziell gut ankommt", meint Bisaz. Im Lolipop soll sich jeder Kunde wohl fühlen. Ob es das "Grosi" ist, das für ihre Enkel oder gar für sich selbst einkauft, der Punk von der Strasse, der Bankdirektor oder die ganz normalen Kunden, die einfach mal Lust auf eine etwas andere "Zvieri-Ration" haben.

Alexandra Bisaz ist sich durchaus bewusst, dass sie keinen Gesundheitsladen führt, sondern lauter feine Genussmittel anbietet, die mit Mass zu konsumieren sind. Die Unternehmerin betont: "wer sich gesund ernährt, der darf sich ab und zu eine kleine Sünde aus unserem Zuckerparadies leisten".


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